Der Transporter

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Der Transporter

Beitrag von Adana » 01.06.2008, 14:35

Hier soll einmal etwas detaillierter die Funktions- und Anwendungsweise des Transporters erl?utert werden, mit dem Material und Personen von einem Ort an den n?chsten gebeamt werden k?nnen.

Grunds?tzlich funktioniert ein Transporter so, dass er zun?chst einmal das zu transportierende Objekt scant, es dann in seine molekularen Bestandteile zerlegt, in den Musterpuffer leitet, damit auch keine der n?tigen Informationen, die zum Rematerialisieren notwendig sind, verloren geht.
Dann werden die Informationen in einen Datenstrom umgewandelt und ?ber einen Transportemitter an das zuvor gew?hlte Ziel gesendet, wo das Objekt dann wieder materialisiert.

Soweit die Kurzfassung. Die weiteren Details folgen demn?chst und werden Schritt f?r Schritt gepostet.
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Beitrag von Chaosschlumpf » 10.06.2008, 20:25

Heute haben sie im Fernsehen im "Wissensteil" einer Boulevard-Sendung als Teil der Star Trek-Woche dargelegt, dass beamen (zumindest nach derzeitigem Stand der Technik) absolut unm?glich sei...

Dass man f?r die gesanten Daten (angeblich m?sste jedes Molek?l einzeln gescant werden) einen riesen Speicherplatz ben?tigt, leuchtet mir ja noch ein. Warum man aber f?r die Daten Lichtgeschwindigkeit ben?tigt, eher weniger.

Und dass man die Molek?le "aufbrechen" m?sse und damit den K?rper auf ein paar Tausend Grad erhitzen, leuchtet mir auch nicht ein. Ich habe noch nie einen gebeamten Hackbraten bei Star Trek gesehen - und Beam-Unf?lle gibt es da ja auch ...

Anst?ndig war einzig und allein der Hinweis, dass das Beamen nach heutigem Stand der Technik nicht funktioniert. :!:

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Beitrag von Adana » 10.06.2008, 20:59

Hallo Cahaosschlumpf!
Herzlichen Dank f?r Deinen Beitrag, es ist immer wieder interessant, zu erfahren, was die Medien so verbreiten.

Also zun?chst einmal: Das Beamen als solches ist schon heute M?glich. Es ist vor einiger zeit, in irgendeiner Versuchsanstalt (fragt mich bitte nicht welche) ein kleines St?ck tote Materie von einem Ort an den n?chsten gebeamt worden.

Was die Ausagen ?ber die Lichtgeschwindigkeit und das erhitzen angeht, so m?chte ich Euch einfach mal um Geduld bitten, damit ich noch einmal in einem entsprechenden Buch nachschlagen kann. Ich meine mich zu erinnern, da? da auch etwas ?ber das erhitzen drin stand.

Und nat?rlich mu? jedes Molek?l einzeln gescant werden, damit es an dem Bestimmungsort auch wieder genau so zusammen gesetzt werden kann, wie es im Urzustand beschaffen war.

Bei toter Materie ist das ja auch nicht so tragisch, aber bei einem lebenden Organismus ist das ganze schon um einige komplizierter...

Also, ?bt Euch in Geduld, und ich werde zusehen, da? ich demn?chst mit dem Thema hier weiter mache. :D

Euer Adana
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Beitrag von Adana » 17.06.2008, 22:56

Ok, dann mal weiter im Text.

Bei den Transportern gibt es zun?chst einmal zwei gravierende Unterschiede: Personentransporter und Frachttransporter.

Die Frachttransporter arbeiten mit Molekul?araufl?sung, w?hrend die Personentransporter mit Quantenaufl?sung arbeiten.

Warum dieser Unterschied? Nun, der liegt ganz klar auf der Hand: Ein Lebender Organismus ist wesentlich komplexer als tote Materie. Aus diesem Grunde wird hier mit Quantenaufl?sung (welche wesentlich feiner als die Molekularaufl?sung ist) gearbeitet.
Doch die ben?tigt einiges mehr an Energie, warumj man Materietransporter nur mit Molekularaufl?sung arbeitenb l?sst.
Allerdings k?nnen die Frachttransporter auch auf qwuantenaufl?sung umgestellt werden, jedoch geht das nat?rlich mit einer verringerung der Nutzlast einher, da in dem Falle ja mehr Energie ben?tigt wird.

Im n?chsten Teil werde ich auf die einzelnen Phasen des Transports mit einem Materietransporter eingehen.
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Beitrag von Della » 22.06.2008, 18:18

Was also bedeutet, da? Fracht auch mit Quantenaufl?sung transportiert werden kann, Personen aber nicht (oder nicht vorzugsweise) mit Molekularaufl?sung.

Wenn man beides aber mit beiden Varianten bedienen kann, macht die unterschiedliche Bezeichnung eher aufgrund der Gr??e des Transporters Sinn, oder? Da? ein gr??erer Transporter dann eher f?r Fracht genutzt, und damit "standardm??ig" eher mit Molekularaufl?sung bedient wird, ergibt sich dann ja eher aus dem praktischen Nutzen.

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Beitrag von Adana » 22.06.2008, 18:26

Das ist nat?rlich v?llig korrekt. Aber Du wirst mir sicherlich zustimmen, da? es auch Lebensformen gibt, die um einiges gr??er sind, als Humanoide Lebensformen, so da? man dann auf den Frachttransporter ausweichen mu?, siehe den vierten Star Trek Film, als Scotty die beiden Wale an Bord des Klingonenschiffes gebeamt hat. Dazu hat er den Frachttransporter benutzt, den er ja nun mit der Quantenaufl?sung bedienen musste...
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Beitrag von Della » 22.06.2008, 18:27

Richtig, aber deswegen l??t er sich ja in einem solchen Falle auch umstellen! ;-)

Wenn man es genau nimmt, h?ngt der Begriff "Frachttransporter" bzw. "Personentransporter" dann auch eher mit der Aufl?sung zusammen, mit der gearbeitet wird, und nicht mit der Lokalit?t als solcher. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ein Personentransporter ist also nur solange ein Personentransporter, bis er auf Molekularaufl?sung umgeschaltet wird, dann ist es ein Frachttransporter, und umgekehrt?

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Beitrag von Adana » 22.06.2008, 18:34

Ja, das ist richtig so.
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Beitrag von Adana » 06.07.2008, 20:47

Ok, es geht weiter.

Die Funktion eines Transporters kann in f?nf haupts?chliche Phasen aufgeteilt werden.

Phase eins: Scannen des Ziels und Erfassen der Koordinaten

In dieser Phase werden die Zielkoordinaten in das System eingegeben. Der Scanner ?berpr?ft die Entfernung zum Ziel und die relative Bewegung.
Des weiteren wird dabei ?berpr?ft, ob die Umweltbedingungen am Ziel f?r Personentransport geeignet sind.
Zeitgleich laufen im Hintergrund Diagnoseprogramme auf die korrekte und sichere Funktion des Transporters.
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Beitrag von Saril » 14.07.2008, 21:31

Meinst du die relative Bewegung des Ortes, an dem sich das Objekt befindet, zu dem Ort, an den es transportiert werden soll?
Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden. *Wernher von Braun, 23.03.1912 - 16.06.1977*

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Beitrag von Adana » 14.07.2008, 21:35

Ja richtig. Ich versuche die Funktion anhand eines Transportes vom Schiff auf einen Planeten zu erl?utern. Umgekehr mu? die Bewegung ja auch berechnet werden, wenn man sich vom Planeten auf ein Schiff Beamen lassen will, Z. B.
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Beitrag von Saril » 14.07.2008, 21:37

Okay, dann hatte ich mir das ja richtig zusammen gereimt. :)
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Beitrag von Adana » 14.07.2008, 21:44

Das denke ich mal. *gg*
Die Berechnungen sind ja auch ganz wichtig, da der Transport ja nun auch eine Gewisse Zeit dauert. Wenn man sich vorstellt, die Bewegung w?rde nicht ber?cksichtigt werden, dann matereialisiert man am Ziel quer-schr?g-diagonal, oder so ?hnlich. *lol*
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Beitrag von Adana » 30.07.2008, 21:56

Und weiter gehts:

Phase zwei: Energieausl?sung und Dematerialisation

Die Molekularabbild-Scanner leiten ein Echtzeit-Abbild* des Quantenaufl?sungs-Musters des Transportobjekts ab, w?hrend die prim?ren Energiezuf?hrungsspulen und sie Phasenumwandlungsspulen das Objekt in einen subatomaren unverbundenen Materiestrom umwandelt.

*Echtzeitabbild: Lebende Organismen bewegen sich (Atmung, Herzschlag, ect.), daher ein Echtzeit-Abbild
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Beitrag von Adana » 06.08.2008, 21:27

Phase drei: Dopplerkompensation ?ber den Musterpuffer

Der Materiestrom wird vorr?bergehend im Musterpuffer festgehalten, so da? das System die Doppler-verschiebung zwischen Schiff und Zielpunkt (hier auf der Planetenoberfl?che) kompensieren kann.

Des weiteren dient der Musterpuffer als Sicherheitszone, f?r den Fall, das es zu einer Fehlfunktion kommt, so das die Person wieder rematerialisiert werden kann, und nicht f?r immer als Materiestrom im All umhergeistert.
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