Stargate
Kommando SG-1

Kommando SG-1

Das Sternentor, welches sich auf der Erde in einem millitärischen Sicherheitstrakt befindet, ist von unbekannter Herkunft. Man weiß nicht, ob es in der Vergangenheit z.B. von den Ägyptern erschaffen wurde, oder ob eine außerirdische Intelligenz dafür verantwortlich ist.
Colonel Jack O'Neill Eine Spezialeinheit der Army, unter der Leitung von Colonel Jack O'Neill, hatte den Auftrag, die andere Seite des Sternentors mit Hilfe eines nuklearen Sprengkopfes zu versiegeln.
Nun, nach einigen Jahren, Colonel O'Neill ist mittlerweile außer Dienst, wird das Tor wieder aktiv. Eine Gruppe fremdartiger Wesen tritt durch das Tor hindurch und setzt die Wachen gewaltsam außer Gefecht. Eine junge Frau, Sergant bei der Army, die zu den Wachleuten gehörte, wird entführt.
Das ist der Moment, in dem man sich an die Taten Colonel O'Neills erinnert und dieser kurzerhand zum Ort des Geschehens "beordert" wird.
Nach einer heftigen Diskussion stellt sich heraus, daß O'Neill seiner Zeit nicht das Tor auf der anderen Seite, sondern das Raumschiff eines mächtigen Aliens vernichtet hat. O'Neill gelingt es, den Generälen klarzumachen, daß seine Handlungsweise damals die einzig richtige war.
O'Neill bekommt ein neues Kommando und erhält den Auftrag, einen Wissenschaftler, Daniel Jackson, der damals bei der ersten Mission aus freien Stücken zurückgeblieben war, zu finden und zurückzubringen.
Daniel Jackson Es gelingt O'Neill, Daniel Jackson zu finden, jedoch muß er feststellen, daß es noch mehrere Sternentore gibt, denn die Aliens, die zuvor auf der Erde eingedrungen sind, schlagen auch hier zu und entführen die Frau des Wissenschaftlers und den Jungen, mit dem O'Neill damals auf seiner ersten Mission Freundschaft geschlossen hat. Gemeinsam mit Daniel Jackson kehrt O'Neill zur Erde zurück.

Daniel Jackson stellt eine Theorie vor, nach der es nicht nur das Sternentor auf der Erde und Samantha Carter das auf Chulak gibt, sondern noch viele weitere auf anderen , entfernten Welten. Dr. Samantha Carter stimmt dieser Theorie zu. Man entschließt sich dazu, mehrere Kommandos zu bilden, die den Auftrag erhalten, durch das Sternentor zu gehen und die Welten dorthinter zu erforschen.
Das SG-1 und SG-2 erhält als erstes den Auftrag, den Aliens zu folgen und die entführten Personen zu befreien. Die Mission schlägt fehl, doch es gelingt den Kommandos, einige Menschen, die jedoch nicht von der Erde stammen, zu befreien und mit zur Erde zu bringen.
Teal'C Und es gelingt O'Neill einen der Aliens, Teal'C, für sein Kommando zu gewinnen...

Bei den Aliens handelt es sich um Wesen, die als Wirt für einen Parasiten dienen, der das eigentliche Handeln des Wirtes bestimmt. Durch diese Parasiten, den Goa'Ulds, werden die Wirte von dem eigentlichen Herrscher versklavt. Bei einem Gefecht während der letzten Mission, jenseits des Sterentors, ist es einem der Goa'Uld gelungen, seinen sterbenden Wirt zu verlassen und in den Körper von Kawalsky, dem Anführer von SG 2, einzudringen. Nachdem Der Goa'Uld die Gewalt über Kawalsky erlangt hat, versucht man in einer heiklen Operation, den Goa'Uld aus Kawalskys Körper zu entfernen, anfänglich als Erfolg angesehen, muß man dann doch feststellen, das die Operation nicht den gewünschten Erfolg hatte. Letztlich kann der Parasit nur noch mit Hilfe des Sternentors entfernt werden, wodurch Kawalsky sein Leben verliert.

General HammondIn ihren weiteren Erkundungsmissionen trifft SG-1 immer wieder auf faszinierende, aber auch gefährliche Welten. So wird durch eine Mission ein gefährlicher Virus eingeschleppt, der die Infizierten zu Steinzeitmenschen mutieren läßt. Die Mediziner versuchen fieberhaft, ein Gegenmittel zu finden, doch als der Kommandeur der Basis, General Hammond ebenfalls infiziert wird, scheint die Situation aussichtslos.

Von einigen Völkern auf den anderen Welten werden die SG-Teams hin und wieder für Götter gehalten, was nicht immer ohne Folgen bleibt. So kommt es, das ein SG-Teamanführer die Tatsachen verschweigt und sich von einem Volk als Gott verehren läßt. Aber er geht noch weiter und läßt die Bewohner des Planeten bis an die Grenzen ihrer Erschöpfung arbeiten, um einen Tempel für sich zu errichten. SG-1 wird ausgesandt, um den Offizier zurückzuholen, doch daß erweist sich schwieriger, als vorher angenommen, denn der Offizier war früher einmal mit Samantha Carter liiert.

Eine weitere Mission bringt SG-1 auf eine Welt, wo die Frauen des Volkes, welches Ähnlichkeit mit den Mongolen zu Zeiten von Dschingis Kahn hat, keinerlei Rechte besitzen. Als der Sohn des Stammesführsten erkennt, daß Sam eine Frau ist, nutzt er eine Gelegenheit, sie zu entführen und bei einen anderen Stammesführsten gegen deren Tochter einzutauschen, die er über alles liebt. Doch sein Plan schlägt fehl, so daß er nur einen Beutel Gold erhält. SG-1 versucht natürlich Sam zu befreien, doch müssen sie dabei einen Krieg zwischen den beiden Stämmen verhindern.

In einer weiteren Folge kann man einiges über Colonel O'Neill erfahren.
SG-1 trifft auf ihrer Mission auf ein kristallines Mineral, das scheinbar zerstört worden ist. Als man das Gelände erkundet, entdeckt Jack einen noch intakten Kristall. Als er diesen berührt, wird er von irgend einer Energie zurückgeschleudert. SG-1 kehrt zur Erde zurück und nimmt einen der Kristalle mit. Kurze Zeit später wird das Stargate wieder aktiviert und Colonel Jack O'Neill kommt hindurch. Doch welcher ist nun der richtige? Der, welcher mit SG-1 zurückkehrte oder der Jack O'Neill, der als Nachzügler durchs Stargate kam? Und wer ist dann der andere "Jack"?

Bei einer neuen Expedition gelangt SG-1 in eine Welt, auf der ein Volk lebt, welches Gewalt gänzlichst verabscheut. Die Fenri sind ein friedliebendes Volk, doch der Schein trügt, denn die Goa'Uld wissen um die Fenri und greifen an. SG-1 bietet den vermeintlich schwachen Fenri ihre Hilfe an, doch diese lehnen dankend ab und drängen das Kommando wieder nach Hause zu gehen. Ohnmächtig vor Hilflosigkeit sieht SG-1 der unwiderruflichen Vernichtung der Fenri durch die Goa'Uld entgegen und erlebt eine Überraschung.

Ein ganz anderes Problem stellt sich ein, als SG-1 ohne Daniel Jackson von ihrer nächsten Mission zurückkehrt. Niemand kann sich daran erinnern, was genau passiert ist, außer, daß Daniel einen qualvollen Flammentod erlitten hat. Also beschließt man, noch einmal zum letzten Ausgangspunkt zurückzukehren und Jackson zu suchen. Unterdessen steckt Daniel in einer ganz anderen Bredouille. Ein Aquawesen hält ihn gefangen und fordert Antworten von ihm, mit denen er nicht dienen kann.

Die wahrscheinlich älteste Frage der Menschheit lautet: Gibt es einen Jungbrunnen? Wohl kaum, abgesehen von dem Sarkophag der Goa'Uld, doch der hat sehr negative Nebenwirkungen. Jack O'Neill und sein Team stoßen bei ihrer Mission jedoch auf das genaue Gegenteil: Durch eine intensive "Berührung" eines weiblichen Mitglied des einheimischen Volkes wird Jack mit einem Virus infiziert, der ihn rapide Altern läßt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Während ihrer Reisen durch andere Welten erhärten sich auch einige Theorien darüber, ob die angebeteten Götter unserer Vorfahren, wie z. B. die Winkinger, in Wirklichkeit Aliens waren. So begegnet SG-1 Thor, der sogar die Macht besitzt, die gefürchteten Goa'Uld zu erkennen und zu zerstören, und daß ohne den Wirt des Symbionten zu töten. Doch bei Teal'C ist die Sache etwas anders gelagert. SG-1 muß sich entscheiden, entweder Teal'C zurück lassen, oder den einzigen Schutz der Einheimischen zerstören.

Auch auf der Erde geschehen einige Dinge, die nicht ganz normal sind. So wird ein weiterer Sarkophag bei Ausgrabungen entdeckt und dadurch die altägyptische Göttin Hathor nach 4000 Jahren wieder zum Leben erweckt. Es stellt sich heraus, daß sie die Göttin der Goa'Uld ist, ähnlich wie eine Bienenkönigin. Einzige Möglichkeit, zu ihrem Volk zurückzukehren, ist das Stargate und so begibt sie sich zur Militärbasis, wo das einzige Stargate auf der Erde steht. Natürlich versucht man, soviel wie möglich von ihr über die Goa'Uld zu erfahren. Doch Hathor hat andere Pläne und erst recht andere Mittel: So scheint es ihr zu gelingen, sämtliche Männer in der Basis in ihren Bann zu ziehen. Für Sam und ihre Kameradinnen gibt es nur noch eine Möglichkeit diesen Bann zu brechen.

Teal'C bittet O'Neill um einen schwerwiegenden Gefallen. Er offenbart ihm, daß er eine Familie auf Chulak zurückgelassen hat und nun die Zeit gekommen ist, wo sein Sohn mit einem Goa'Uld vereinigt werden soll. Teal'C möchte dies um jeden Preis verhindern und so beschließt man, daß SG-1 zu einer Rettungsmission aufbricht. Doch leider stößt man auf erheblich größere Probleme als man zuerst angenommen hat.

Cassandra ist die einzige Überlebende einer Welt, auf der eine schreckliche Seuche alles Leben vernichtet hat. SG-1 nimmt das völlig verängstigte Mädchen mit zur Erde und Captain Carter gelingt es sogar, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Doch nach mehreren Untersuchungen stellt sich heraus, daß Cassandra eine lebensbedrohliche Gefahr für die Menschheit darstellt. Die scheinbar einzige Lösung ist eine unheimliche Belastung für Carters Gewissen und moralische Grundsätze. Sie beschließt, Cassandra auf diesem Weg zu begleiten.

Und wieder ist das Leben eines SG-1 Mitgliedes in Gefahr. Auf Asap begegnet SG-1 einem Volk, welches früher von den Goa'Uld unterjocht worden ist. Die Bewohner erkennen in Teal'C, den Anführer einer der Zerstörertruppen der Goa'Uld und wollen ihn zur Rechenschaft ziehen. Teal'C will sich seinem Schicksal fügen, seine Ehre läßt keine Flucht zu. Fieberhaft sucht der Rest von SG-1 nach einer Lösung.

Colonel O'Neill und seinem Team gelingt es, einige Bewohner des Planeten, den sie erforschen wollten, vor dem Tod zu retten. Doch der Anführer scheint nicht sonderlich glücklich über den Umstand. Er befürchtet, daß die Menschen ihnen ihre Technologie entreißen wollen und diese dann mißbrauchen. Doch schließlich geligt es SG-1, die Fremden eines besseren zu belehren und können sogar eine Alternativwelt anbieten.

Auf einer Welt mit fortschrittlicher Technologie trifft SG-1 auf einen quirligen und merkwürdigen Mann, der ihnen ständig einzureden versucht, das nun alles besser wäre und das sie nicht zurückkehren könnten. Doch er hat die Rechnung ohne O'Neill gemacht, und so kehrt SG-1 zur Erde zurück. Bei einer Untersuchung stellt sich dann heraus, das die Mitglieder von SG-1 gar nicht zurückgekehrt sind, sondern nur perfekte Kopien von ihnen. Da scheinbar auch die Seele, der Verstand und das Individualdenken in diese künstliche Körper transferiert worden sind, entschließen sich die Kopien zurückzukehren und ihre richtigen Körper zurückzufordern. Doch sie machen eine erschreckende Entdeckung

Stargate, Kommando SG 1 ist eine faszinierende Science-Fiction-Serie, die auch uns infiziert hat.

Last Update: 25.06.2002, 15:15