
Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie wohl unsere Zukunft, so in ein paar hundert Jahren, aussehen wird?
Film und Fernsehen haben uns verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt und bei allen wird die Sorge deutlich, daß viele schöne Dinge verloren gehen könnten und die Generationen nach uns sich nicht mehr an diese Dinge erinnern könnten.
Also greift man auf Bibliotheken zurück, in denen man alles findet. Doch was, wenn alles durch einen Krieg zerstört worden wäre?
Ein mögliches Rezept, welches die Filmemacher sich überlegt haben, wäre folgendes:
Man nehme einen draufgängerischen Nasa-Piloten des 20. Jahrhunderts, nenne ihn Buck Rogers, friere ihn ein und taue ihn im 25. Jahrhundert
wieder auf. Natürlich braucht der Junge ein wenig, bis er begreift, in welcher Zeit er denn nun gelandet ist, aber dann stellt er fest, daß es
im 25. Jahrhundert an den schönen und interessanten Dingen mangelt.
Die Musik ist zum Einschlafen, die Tänze zwangsläufig auch, Kampfpiloten sind einem Computer ausgeliefert und werden der Reihe nach abgeschoßen.
Doch anstatt eine halbe Ewigkeit an einem Kulturschock zu leiden, beschließt Buck, erst einmal den guten alten Rock'n Roll wieder aufleben zu lassen und er zeigt den Piloten, daß es durchaus gesünder und effektiver ist, wenn man selber zum Steuerknüppel greift und sich nicht zu sehr von der Technik abhängig macht.
Für mich persönlich ist Buck Rogers ein sehr schöner Film mit Witz und mit einer Botschaft: Die Zukunft kann nur besser werden, nur dürfen wir uns das Leben nicht von der Technik abnehmen lassen, sonst bestimmen irgendwann die Computer unser Leben. Auch sollten wir den Dingen aus der Vergangenheit ebenso viel Beachtung schenken, wie den Dingen in der Gegenwart.
Letzte Aktualisierung: 06.10.2009