Mit
"Gefährlicher Tausch" endeten die Serien-Abenteuer der Crew um Captain
Kirk und das Zepter wurde weitergerreicht an eine neue Crew mit einem
neuen Schiff
Die neuen Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, so der deutsche Fehrnseh-Titel.
Das neue
Raumschiff Enterprise, mit der Registierungsnummer NCC 1701-D, ist ein
Schiff der Galaxy-Class. Es ist wesentlich größer als die 1701 und sie
hat auch Zivilisten an Bord. Die Schiffe der Galaxy-Class sind
Multimissions-Schiffe, die für die verschiedensten Aufgaben eingesetzt
werden können. Interessant ist hierbei, daß die Crew-Mitglieder -
anders als auf der alten Enterprise - ihre Familien mitnehmen können.
Demetsprechend sind auch die Mannschaftsquartiere gestaltet. Die
Quartiere sind sogenannte Quartiermodule, so daß sie sich auch sehr
schnell umgestalten lassen.
Da das Schiff auch in Kampfhandlungen
verwickelt werden kann, verfügt es über die Option der
Raumschifftrennung, d.h. die Untertassen-Sektion kann vom Rumpf der
Antriebs-Sektion abgetrennt werden, um so die Zivilisten mit der
Untertassen-Sektion in Sicherheit zu bringen (zu sehen in "Mission
Farpoint" und "Die Waffenhändler" sowie in dem Kino-Film "Treffen der
Generationen").
Auch die Technik allgemein ist weitaus
fortschrittlicher, so verfügt die neue Enterprise über einige
Holodecks, die zum einen der Erholung und Unterhaltung der
Crew-Mitglieder dienen, aber auch als Trainings-Hallen genutzt werden
können.
Der Captain:
Jean-Luc
Picard ist vom Charakter das genaue Gegenteil von James T. Kirk.
Während Kirk leicht mal die Fäuste sprechen ließ, besinnt Captain
Picard sich auf die Diplomatie.
Allerdings gibt es ein Thema wo ihn
seine Diplomatie im Stich läßt: Jean-Luc Picard hat Schwierigkeiten,
mit Kindern umzugehen, was auf einem Schiff der Galaxy-Class zu
Problemen führen kann...
Der erste Offizier:
William
T. Riker ist eine entschlossene Persönlichkeit, der auch dem Befehl des
Captains zuwider handeln würde, sollte dieser sich in Gefahr begeben.
Rikers
Charakter ist eine gute Mischung aus Captain Picard und James T. Kirk
und er weiß wann er wie handeln muß: Mal entschlossen, ohne zu zögern,
mal ruhig, sachlich und diplomatisch.
Im Gegensatz zum Captain hat
Riker keine Probleme mit Kindern und er nimmt den Auftrag, den Captain
davor zu "schützen" , sich vor den Kindern lächerlich zu machen, gerne
an.
Probleme scheint Riker anfangs mit der Tatsache zu haben, daß der Schiffcounseler eine "alte" Freundin von ihm ist...
Der zweite Offizier:
Lt.
Cmdr. Data ist ein Androide, der, wenn man sein Verhalten mal außer
acht läßt, einen Menschen täuschend echt darstellt. Einzig seine etwas
blasse, leicht goldschimmernde Hautfarbe und natürlich sein Verhalten,
lassen auf eine künstliche Lebensform schließen.
Obwohl
Data weiß, daß er dem Menschen weit
überlegen ist, so wünscht er sich doch, ein Mensch zu
sein.
Es
bedarf sicher nicht der Erwähnung, daß es dadurch zu recht
humoristischen Szenen kommt. Data ist freundlich und zuvorkommend, doch
sein Wissensdurst läßt ihn hin und wieder wie eine Nervensäge
aussehen...
Chef der Sicherheitsabteilung
Lt. Natasha "Tasha" Yar ist eine attraktive junge Frau, mit einer starken Persönlichkeit.
In einer Kolonie aufgewachsen und dort auf sich allein gestellt, steht sie besonders stark für die Gerechtigkeit ein.
Sowie irgend wer bedroht wird, zögert sie nicht zu handeln.
Tasha
verfügt über Kenntnisse der verschiedensten
Selbstverteidigungsarten und ist auch in der Lage sie anzuwenden.
Sie ist verantwortlich für die taktischen Systeme und für die Sicherheit im allgemeinen an Bord des Schiffes.
Tasha
steht für gewöhnlich an der taktischen Konsole,
welche sich im hinteren Bereich der Brücke befindet.
Der Steuermann
Geordi LaForge sitzt an der Steuerkonsole auf der Brücke, neben dem Platz von Lt. Cmdr. Data.
Er
trägt einen Visor, der es im ermöglicht, alle möglichen Wellenmuster zu
sehen, die ein Mensch mit normalen Augen nicht wahrnehmen kann. Dieser
"Vorteil" liegt einem großen Nachteil zugrunde: Geordi ist von Kindheit
an blind.
Die Benutzung des Visors ist für Gordi mit Schmerzen
verbunden, doch eine Behandlung lehnt er ab, da diese seine
Wahrnehmungen beeinträchtigen würde.
Der Brückenoffizier
Lt.
Worf ist der erste Klingone in der Sternenflotte, was die Fans
sicherlich verwundert hat, als sie ihn das erste mal in
Starfleet-Uniform sahen. Mittlerweile haben die Föderation und das
klingonische Imperium Frieden geschlossen, doch Worf hat so seine
Schwierigkeiten, auf einem Föderationsraumschiff Dienst zu tun. So
wiederspricht er zunächst einem Befehl von Picard, das Kommando der
Untertassen-Sektion zu übernehmen und die Zivilisten in Sicherheit zu
bringen. Viel lieber würde er dem Captain in die "Schlacht" folgen.
Doch seine klingonische Herkunft hat in der Situation auch sein gutes:
Die Ehre Worfs gebietet ihm, dem Befehl des Captains doch zu gehorchen.
Der Chefarzt
Dr. Beverly Crusher ist die Chefärztin der Enterprise. Sie hat einen Sohn der ebenfalls an Bord des Schiffes ist.
Wesley
Crusher, so sein Name, hat seinen Vater vor vielen Jahren verloren, als
dieser in der Ausübung seiner Pflicht starb.
Zwischen
Beverly und dem Captain herrscht ein undurchsichtiges Verhältnis, denn
der Captain war es seiner Zeit, der die Nachricht vom Tod ihres Mannes
überbrachte. Auch Wesley sorgt bei Zeiten für Spannungen zwischen
Beverly und Jean-Luc.
Der Schiffscounselor
Deanna Troi ist Counselor auf dem Schiff und zuständig für das psychische Wohlbefinden der Crew.
Als Halbbetazoidin ist es ihr möglich die Emotionen anderer Wesen zu fühlen und zu interpretieren.
Die
Aufgabe ist nicht gerade einfach, denn meistens ist es so, als ob sie
die Emotionen, die sie empfängt, selbst durchlebt. Da Deanna zur Hälfte
Mensch ist, erwachsen daraus auch gewiße Gefahren für ihre eigene
Psyche.
Deanna Troi sorgt bei Cmdr. Riker für Verwirrung, denn sie
ist die "alte" Freundin. Doch bei ihrem ersten Auftrag, macht Riker ihr
unmissverständlich klar, daß sie Dienst und Privatleben strikt zu
trennen hat.
Captain
Jean-Luc hat gerade das Kommando über das neue Raumschiff Enterprise,
einem Schiff der Galaxy-Class übernommen. Sein erster Auftrag führt ihn
zu den Bandi, die der Föderation eine Basis auf ihrem Planeten anbieten
möchten.
Picard soll die Basis auf Nutzen für die Föderation prüfen.
Dort soll er dann auch weitere Crew-Mitglieder an Bord nehmen. Doch auf
dem Weg dort hin wird die Enterprise von einem mächtigen Wesen, namens
Q, heimgesucht, welches von Picard verlangt, sofort in das eigene
Sonnensystem zurückzukehren.
Doch als Picard sich weigert, klagt Q
die Crew, stellvertretend für die Menschheit, für die Verbrechen der
Menschen an. Es ist Picards feinfühliger Diplomatie zu verdanken, daß
das Schiff nicht vernichtet worden ist, sondern die Crew die Chance
erhält, zu beweisen, daß die Menschen sich gebessert haben. Auf
Farpoint stellt sich dann heraus, daß es in Wirklichkeit keine Basis
gibt, sondern ein Wesen, das von den Bandi gefangen gehalten wird.
Dieses
Wesen ist in der Lage, alle möglichen Dinge zu erschaffen, so auch
Farpoint Station. Mit Hilfe seiner Crew erkennt Picard dieses und kann
Q letzten Endes beweisen, daß die Menschen nicht mehr alles vernichten,
was sie nicht verstehen, sondern alles daransetzen, zu lernen, um das
Unbekannte zu verstehen.
Am Ende wird das Wesen befreit und steigt
in den Orbit, wo ein zweites Wesen auf ihn wartet. Q kreuzt ein letztes
Mal auf um sich zu verabschieden, aber nicht für immer, denn er sei ja
mit den Menschen noch nicht fertig.
Last Update: 19.03.2002, 15:16